Schnitzler: zum Schreien alt und einsam

20. Dezember 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Seit November gibt das Volkstheater Arthur Schnitzlers „Der einsame Weg“ – und ich hatte vor Kurzem die Möglichkeit vorbei zu schauen.

Erfreulicher Weise hat Ressigeur Alexander Nerlich darauf verzichtet, Schnitzlers Text zu verfälschen, eine leider aller Ortens übliche Praxis. Peter Turrini wäre höchst zufrieden. Ich bin höchst zufrieden! Danke Peter! Vielleicht haben wir das deiner Rede zu verdanken! Wer also Schnitzler hören will, wie er buchstäblich im Buche steht, der/die hat nun Gelegenheit dazu. (Für all diejenigen, die ihr Reclam gerade nicht griffbreit haben gibt es weiter unten eine kleine Zusammenfassung.)

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Weltpremiere GOGOL – Hexen, Teufel, Wahnsinn

30. November 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

GOGOL

27. November 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Die neueste Oper von Lera Auerbach ist keine Biografie Gogols sondern ein Versuch einer Darstellung seines geistigen Innenlebens kurz vor seinem Tode.  Wütend   lehnen sich die selbsterschaffenen Charaktere gegen ihn auf, im Wahn verweigert er jede Nahrungsaufnahme. Wer immer ihm helfen wollte, ob Magd, Bischof oder Arzt, sie alle bringen Teufel, Tod und Hexen mit sich. Gogol sehnt sich den Tod herbei und sucht Erlösung in ihm. Doch als der Tod erscheint und ihn lockt, tötet er ihn. Mit seinem letzten Atemzug verflucht der Tod den Schriftsteller- seine Strafe: das ewige Leben.

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