Challenge accepted: Bout of Books read-a-thon

1. August 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Summer is the perfect time to get into some reading challenges. I already have participated in a Bout of books read-a-thon this year despite being busy with work and school. Still I cleared all the goals I had set for myself, which means this time I’m going to aim even higher.

time devoted to reading: I’m planning on reading the whole week (from August 19th to August 25th), each day for a couple of hours.
my goals: I want to read at least four books and listen to one audio poem collection. My library has a huge collection of poetry-CDs, often even read by the author himself/herself, and I always tell myself I ought to listen to them all. So this is the perfect opportunity to go ahead and try. As for languages I’m going to read at least one book in English – maybe even all of them, depends on the books I’m going to be interested in two weeks from now. Poetry will probably be in German.

books to read: I don’t want to specify which books I’ll be reading yet. Last time I didn’t stay true to my list anyway.

EXTRA: I’m a fan of social media, but haven’t gotten into Twitter so much. It seems it is a big thing in the English-speaking areas but I haven’t found anything too thrilling in German so far. So, in order to lose my suspicions I’m challenging myself to at least tweet once a day. Maybe I’ll be able to find some new interesting blogs this way as well. That’d be totally awesome.

Douglas Coupland: Player One [Review]

25. Juli 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

I read this one in English, might as well review it in English.

Player One is an apocalyptic novel. Five strangers coincidentely meet at an airport bar. Karen, who very much evokes images of an average mother in my head. She dresses sophisticatedly, has a 15 years old daughter, is divorced and lonely. She traveld across the American continent just to meet up with Warren, who she got to know in some dubious chat room online. Warren is described as looking like a repeat-sex-offender. He walks into the bar, immediately places his hands on Karens tights and insists on calling her „Sunshine“ all the time, giving me the notion he simply forgot her name. On the other side of the bar there is Luke. Luke is a former priest, who just this morning lost his faith, stole all of the Church’s money he had served for and escaped to this godforsaken place. Behind the bar works Rick, who has been dry for the last fourteen months and is about to be hoaxed by some fake TV-life couch. Rick is excitedly looking forward to this. Across the room sits Rachel, who tries to get the bars computer to work and has some mild autism symptoms. She overheard her father doubting her being a human being; so she came to this bar to prove him wrong by the only way she can think of. By reproducing. And lastly, there is Player One, who is introduced as a ghost of a machine or Rachels avatar in Second Life. At the end of each chapter it gives an outlook onto the next chapter, therefore predicting the future of every person in the room.

All of this people are confined together when suddenly the oil prices explode. Power and water supplies stop, there are some explosions heard not too far away and people going crackers. It’s anarchy right away.

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Igarashi Daisuke: Witches [Manga, Rezension]

21. Juli 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein gutes Manga findet man nur schwer. Sehr viel seltener als ein gutes Buch, da es hier meines Wissens nach noch keine Bibliographien oder Leselisten gibt. (Wenn jemand welche kennt, möge er mich bitte darauf hinweisen. Ich wäre überglücklich!) Schöngeistige Literatur ist viel einfacher zu finden, da in jedem Kulturkreis allgemein bekannt ist, welche Bücher als wertvoll betrachtet werden. Comics, Graphic Novels und Mangas haben dagegen keinen solchen Hintergrund. Fragt man sich, welches Buch man unbedingt gelesen haben muss, findet man rasch eine Antwort: eindeutig Faust von Goethe oder Hamlet von Shakespeare. Stellt man sich aber die selbe Frage zum Thema Comic, denkt man erst verdutzt nach und zuckt dann mit den Schultern. Um etwas wirklich Profundes zu finden, muss ich mich in der Regel durch hunderte tiviale Titel kämpfen. Umso mehr freut es mich selbstverständlich, wenn ich endlich auf etwas von echtem Wert stoße. Dazu zählt in jedem Fall Igarashis Witches.

Witches ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die alle um das Thema der Hexe, Wahrsagerin, Medium und Schamanin kreisen. Jede spielt in einem anderen Kulturkreis. Auf diese Weise wird man mit den Legenden des Posperus, des Amazonasgebiets oder der Alpen konfrontiert. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Language Freak Summer Challenge: Рецензия к фильму „Кукушка“

15. Juli 2013 § 6 Kommentare

Я посмотрела Кукушку – Фильм Александра Рогожкина. Кукушками называли финских солдатов, которые боролись против Красной Армии во Второй Мировой войне. Кукушка – это также секретное имя саамки Анни, которая спасает одного финского солдата, Веикко, и одного русского солдата по имени Иван. Никто из них не знает язык друг друга. Все продолжают говорить на своём родном языке: Иван – на русском, Веикко – на финском, а Анни – на саамском языке. Поэтому случаются недоразумения. Редко когда они понимают друг-друга достаточно хорошо.
Некоторое время они живут вместе. Анни тяжело работает и дает мужчинам что-нибудь поесть. Она ложится в постель с Веикком и с Иваном.
Однажды Веикко находит листовки. В них сообщается что война прошла. Веикко рад и выражется резкими жестами. Иван думает, что Веикко хочет атаковать его и стреляет в него. Потом он, наконец, прочитывает листовки и понимает, что Веикко не был его врагом. Иван и Анни спасают Веикко. В начале зимы Иван и Веикко возвращаются домой.
Анни воспитывает их сыновей и рассказывает им о своих отцах.
Мне очень понравился фильм. Он был поучительный и остроумный. Стоит посмотреть!

Knapp daneben ist auch vorbei

13. Juli 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

In den vergangenen zwei Wochen habe ich zwei Bücher angelesen und frühzeitig abgebrochen. Ich dachte, ich könnte mich einmal in unbekannte Gewässer vorwagen und Genre lesen, an denen ich für gewöhnlich lieber vorbei gehe. Obendrein handelte es sich bei beiden Büchern um Bestseller, das heißt, sie trafen anscheinend den Geschmack vieler Menschen, also warum nicht auch meinen?

Zu aller erst versuchte ich mich in Sachen Kriminalliteratur. Abgesehen vom Brenner und dem Fandorin kenne ich keine literarischen Ermittler. (Auch Sherlock Holmes, Miss Marple und Hercule Poirot kenne ich nur vom Hören-Sagen bzw. aus diversen Filmadaptionen.)

Also probierte ich es mit Daniel Gattlauers „Darum“. Der Plot ist schnell umrissen. Ein Mann begeht einen Mord, will aber sein Motiv nicht verraten. Keiner seiner Bekannten versteht ihn, da er einerseits ein friedliebender Mensch ist und sein Opfer andererseits anscheinend nichts mit ihm zu tun gehabt hat.
Das Buch war 2002 in aller Munde – zumindest erinnere ich mich daran, viel davon gehört zu haben.

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Anna Katharina Hahn: Am Schwarzen Berg

4. Juli 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Ina Hartwig schreibt folgendes über diesen Roman:

Anna Katharina Hahn lässt die dunkle Seite der Romantik im heutigen Stuttgart auferstehen … ein meisterlicher schwarzer Roman.

Auf jeder Seite dieses Romans springen Tulpen aus der Erde, duftet es nach Jasmin, wiegen sich blühende Wicken im Wind. Hier strahlt dottergelb, erdbeerrot und grasgrün. Es ist Sommer im Schrebergartenvorort bei Stuttgart und obwohl ringsum alles im satten Leben steht, schaut es bei Familie Rau und Bub ganz finster aus. Der Sohn der Raus, Peter, ist wieder nach Hause zurück gekehrt. Sein gesundheitlicher und seelischer Zustand ist erschreckend. Der Vater, Arzt, verschreibt ihm sofort einen schweren Medikamentecocktail, weist eine strenge Diät an. Die Bubs stürtzen in eine ebenso tiefe Fassunglosigkeit und Angst wie die leiblichen Eltern. Selbst kinderlos, sehen sie Peter als ihren eigenen. Sie hatten erheblichen Einfluss auf seine Erziehung, haben ihm Geschichten erzählt, auf ihn aufgepasst, wenn die Eltern außer Haus waren, machten mit ihm Hausaufgaben, nahmen ihn auf Ausflüge mit, feierten sein Abitur.
Peter ist nun erwachsen und hat selbst Familie – eine Frau und zwei Söhne. Er arbeitet halbtags um mehr Zeit mit den Kindern verbringen zu können und die beiden Buben vergöttern ihn. Eines Tages packt die Mutter die beiden Kinder zusammen und verschwindet vollständig aus seinem Leben. Die Eltern haben den depressiven Peter gerade noch rechtzeitig im schimmelnden Hausrat gefunden, bevor er ihm eigenen Dreck verhungert wäre.

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Ulli Lust/Marcel Bayer: Flughunde

29. Juni 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Eine Graphic Novel bei Suhrkamp?! Daran kann man nicht vorbei gehen.

Marcel Bayer hat 1995 seinen Roman „Flughunde“ publiziert, der nun von der erfolgreichen Zeichnerin Ulli Lust als Graphic Novel umgesetzt wurde. Hier wird von den letzten Jahren des zweiten Weltkriegs erzählt. Dabei eröffnen sich dem Leser zwei Perspektiven: die des Herrn Hermann Karnau und der etwa vierzehnjährigen Helga. Herr Karnau ist Tontechniker und -forscher. Sein Job ist es, bei den aufhetzenden Reden der Nazifunktionäre die beste Tonqualität zu gewährleisten. Er ist unscheinbar, liebt die Dunkelheit und ist fasziniert von Flughunden – Tiere, die sich in der Dunkelheit aufhalten, wie er, und sich mit Hilfe von Schall in dieser Welt orientieren.

Herr Karnau dagegen kann in der Finsternis der Naziherrschaft nicht den rechten Weg finden. Er wird zum Tonforscher der Nazis und unternimmt absurde Experimente an lebenden Menschen. Er entfernt Kehlköpfe, jagt Stromstöße durch Stimmbänder und schiebt seinen Opfern Mikrophone in den Rachen um den Ursprung der Stimme zu entdecken. Er ist regelmäßig bei den obersten Rädelsführern der Nazis eingeladen und lernt so Helga kennen. Helga und ihre fünf Geschwister sind Kinder eines heute für seine Grausamkeit berühmten Ehepaares – aber für Helga sind sie bloß Mama und Papa. Ich persönlich kenne zwar die Namen, aber nicht die Gesichter der mächtigsten Nationalsozialisten (einmal abgesehen von Hitler). Da in der Graphic Novel die Namen von „Mama“ und „Papa“ nicht genannt werden, bewahrt sich Helgas Perspektive eine Unschuld, die im schrecklichen Kontrast zu Herrn Karnaus Gräueltaten steht. Die beiden werden sogar Freunde und verbringen die letzten Tage des Krieges gemeinsam im Führerbunker.

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