Alexandre Dumas: Die Kameliendame

18. Juni 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Quelle: der Audo Verlag

Die Kameliendame ist pure Romantik. Marguerite ist eine Lebedame. Sie ist sterbenskrank und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wenigen Jahre, die ihr noch bleiben, in Saus und Braus zu verleben. Sie lässt sich von allerhand Herren haushalten und gönnt sich jeden Luxus. Trotz ihres verwerflichen Lebensstils ist sie aber gewiss kein verdorberner Charakter. Männern, an denen sie kein Interesse hat, spielt sie nichts vor und lehnt sie rund heraus ab oder sieht ihren Freunden ihre Fehler nach und borgt ihnen großzügig hohe Summen Geld. Eines Tages trifft sie Armand; einen junger Mann, der sie schon seit zwei Jahren von ihr unbemerkt beobachtet und aus der Ferne innig liebt. In kürzester Zeit verfällt auch Marguerite ihm und sie verbringen einen herrlichen Sommer auf dem Land – zu zweit und glücklich. Dies ist aber nicht von Dauer, denn als Armands Vater den Ruf seiner Familie durch die unsittliche Beziehung seines Sohnes gefährdet sieht, sucht er die gute Marguerite auf und verbietet ihr den Kontakt zu seinem Sohn. Um der vielversprechenden Zukunft Armands Willen, trennt sie sich von ihm und gibt als Grund die Sehnsucht nach ihrem früheren Leben in Reichtum und Rausch an. Sie wählt sich den erstbesten Gönner, der ihr über den Weg läuft und feiert wie zuvor an Spieltischen und Festtafeln.

« Den Rest dieses Eintrags lesen »

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort Drama auf Buchlogbuch.