Анна Ахматова „Requiem“

16. August 2013 § 3 Kommentare

На прошлой неделе я прочитала стихотворение «Requiem» Анны Ахматовны. Она описывает, как её сына за гроши посадил в тюрьму во время режима Сталина. Она рассказывает об унынии в тюрьме и о страхе смерти. У неё чудесное чувство для мелодии языка и запоминающаяся метафора как, например «каменное слово» (= приговор) или «как из-под век выглядывает страх».

Мой любимой стих был:

Нет, не под чуждым небосводом,
Не под защитой чуждых крыл –
Была тогда с моим народом,
Где мой народ, к несчастью, был. (Апрель, 1957)

Я уже прочитала некоторые стихи Анны Ахматовны и я ею восхищаюсь. Сейчас я учу наизусть один из её стихови, под названием «Легкие летят недели» (1939).

Anna Achmatowa: Requiem. Berlin: Oberbaum Verlag, 1987

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Ernst Jandl

12. August 2013 § 2 Kommentare

Endlich jandlts. Ich habe mir schon längst vorgenommen, mir eine Jandl-CD mit nach Hause zu nehmen – und ja keine Sammlung auf Papier, denn den Jandl muss man bekanntlich hören um ihn schätzen zu können. Also habe ich mir aus der Bibliothek „Eile mit Feile“ vom hörverlag aus dem Jahr 1995 ausgeliehen. Der gute Jandl hat hier selbst gelesen. Genau danach hatte ich Ausschau gehalten. Wenn schon, denn schon.

Ich schätze vor allem seine Kommentare zum zweiten Weltkrieg und dem Krieg allgemein (zB zertretener mann blues, d’oide antisemitin, quitt, etc.) und seine selbstironischen Werke (zB minor poet, tramway, was das gedicht spricht, etc.). Ersteres überraschte mich nicht. Ersteres überraschte mich nicht Ich habe erst vor Kurzem begonnen mich mit Gedichten zu beschäftigen. Noch fehlt mir das Wissen um Symbolik und Deutung von Metaphern, das Gespür für Rythmik und Sprachmelodie. Jedoch in Geschichte bin ich recht gut bewandert. Da ich den Hintergrund zu Gedichten, die sich auf historische Ereignisse beziehen kenne, fällt es mir wesentlich leichter diese zu verstehen und zu deuten. Zweiteres lässt sich einfach erklären. Sie sind lustig. Wer schmunzelt nicht gerne?

Mit seinen so viel gelobten Lautgedichten aber (zB schtzngrmm) konnte ich nichts anfangen. Ich verstehe das Werk, ich durchschaue Intention und Technik, aber ich kann darin nicht mehr finden als ein interessantes Experiment. Ebenso bei „Ottos Mops„, das seinen Weg in so viele Schulbücher und Unterrichtsmaterialien gefunden hat. Ich kann hier nur erkennen, dass sich Jandl spaßeshalber der Herausforderung gestellt hat, ein Gedicht mit nur einem Vokal zu schreiben. Obwohl es, das muss ich zugeben, nieder geschrieben recht hübsch anzusehen ist. Es wäre ein ganz prächtiges Graffitti an einer Bahnhofswand und ist sicherlich ein lustiges Drei-Chinesen-mit-dem-Kontrabass-Spiel, aber, für mich zu mindest, nicht viel mehr.Eventuell werde ich mir noch eine weitere Jandl-CD nach Hause holen. Muss aber nicht sein.

Versteht ihr was ich meine?

Ernst Jandl: Eile mit Feile. München: Der Hörverlag GmbH, 1996/2003

 

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